2017 wird mein Jahr. Diesen Satz habe ich schon so oft von anderen Leuten gehört. Selbst gesagt habe ich ihn allerdings noch nie. Jetzt ist es aber soweit: „2017 wird mein (unser!) Jahr“. Ja, das wird es wirklich, denn Simon und ich leiten akribisch alles in die Wege, um Ende des Jahres frei von allen Verpflichtungen zu sein und unsere Weltreise starten zu können. Pläne dafür gibt es noch nicht so wirklich, denn eigentlich wollen wir zum ersten Mal in unserem Leben keinen konkreten Plan haben. In der Zwischenzeit werde ich aber noch das ein oder andere Reiseziel auf meiner Bucket List mit einem Häkchen versehen können!

Mein Reisejahr sollte eigentlich schon im Januar starten, allerdings hatte ich dir in meinem Jahresrückblick ja schon verraten, dass ich meine Tickets umbuchen musste, da mich Ende des Monats erst mal eine Operation erwartet. Wie dem auch sei, ich freue mich einfach auf den Februar, denn dann bin ich hoffentlich endlich wieder topfit und kann mein Leben wieder zu 100% genießen.

Neues Jahr, alte Liebe

Die erste Reise führt mich 2017 nämlich endlich wieder nach Paris. Seit ich im April zurück nach Deutschland gekommen bin, hat es mit mir und der französischen Hauptstadt nicht mehr wirklich geklappt – und das, obwohl mir die ersten Wochen ohne Eiffelturm, Seine und Metropolen-Feeling beim besten Willen nicht leicht gefallen sind. Eigentlich stand Paris auch erst für Juli auf dem Plan, denn dann wir wollen über den Nationalfeiertag ein kleines Revival mit einigen meiner Freunde, die letztes Jahr mit dabei waren, machen.

Wieso ich doch schon jetzt hinfahre? Eine meiner Blogleserinnen, die meinen Blog schon verfolgt, seit ich selbst in Paris gelebt habe, ist aktuell dort und hat mich eingeladen, sie mal zu besuchen. Das lasse ich mir doch nicht zweimal sagen!

Blick auf die Seine und die Kathedrale Notre-Dame in Paris

Deutschland extrem im März

Mein März ist ganz schön hart getaktet, denn ich werde quer durch Deutschland (naja, genau genommen durch den nördlichen Teil) fahren und quasi nur noch zum Wäschewaschen und Rucksackpacken nach Hause kommen. Anfang März zieht es Simon und ich mich für etwa eine Woche nach Berlin, wo ich zum ersten Mal an der ITB, der größten Reisemesse der Welt, teilnehmen werde. Da bin ich wirklich schon sehr gespannt drauf, denn das ist doch nochmal eine andere Hausnummer als die vielen tollen Bloggertreffen, an denen ich in den letzten Monaten schon teilgenommen habe! Falls dann noch etwas Zeit bleibt und wir nicht zu erschöpft sind, wollen wir auf jeden Fall den ein oder anderen Lieblingsort in unserer Hauptstadt mal wieder besuchen – Berlin ist mega!

Ansonsten geht es wahrscheinlich noch zu einem Reisebloggertreffen an die Ostsee (wo genau, das ist noch top secret und ich weiß es auch nicht). Nachdem das letzte Treffen in Köln so toll war, kann ich mir das beim besten Willen nicht entgehen lassen! Der März wird auf jeden Fall unser Messe-Monat, denn wie jedes Jahr ist natürlich auch wieder die CeBIT in Hannover, wo ich mit meinem IT-Ehemann immer hinfahre. 2017 aber wohl vorerst zum letzten Mal, denn 2018 sind wir schon far, far away. Und last but not least geht es im März auch noch für ein Familien-Wochenende nach Hamburg. Drei Generationen zusammen on tour, das kann einfach nur cool werden.

Auf zu neuen Ufern: Orient, ich komme!

Dass ich den Orient unglaublich faszinierend finde, weißt du ja sicher schon. Die insgesamt sechs Wochen, die ich 2015 in Marokko war, haben mein Reise-Level nochmal ein ganzes Stück angehoben, denn es war das erste Mal (abgesehen von einem Stopover in Bangkok 2012), dass ich unterwegs eine Kultur kennengelernt habe, die komplett anders ist als unsere westeuropäische. Von daher kann ich es kaum erwarten, im April ein Land zu entdecken, das schon lange auf meiner Bucket List steht: den Iran!

Für zweieinhalb Wochen geht es ins alte Persien, wo ich in Teheran landen werde und ein paar Tage später mit einer Freundin eine Rundreise starten werde. Wo genau es langgehen soll, steht noch nicht fest, aber ich möchte unbedingt Isfahan und Schiras sehen. Die Fotos, die ich von den beiden Städten bisher gesehen habe, sind wirklich wunderschön! Steffi von A World Kaleidoscope, Anna und Chris von 12 Kilo Backpacking und Clemens von Anekdotique waren zum Beispiel schon dort und haben auf ihren Blogs viele nützliche Tipps zum Reisen im Iran verfasst.

Blaues Tor in Fès, Eingang zur Medina, Blick auf Minarett

Foto von Franzi (Once Around The World)

Caro Richtung Norden: unglaublich, aber wahr

Die artgerechte Haltung für eine Caro wie mich sieht eigentlich so aus: weißer Sandstrand, türkisblaues Meer, Fütterung durch reichlich einheimische Kost und exotische Früchte. Weniger artgerechte Haltung beinhaltet alles, was kalte Füße bereitet oder nasskalt vom Himmel tropft. Ergo: Normalerweise reise ich nach Möglichkeit nur an die Orte, an denen mich Durchschnittstemperaturen von 20°C+ erwarten. Nun habe ich aber eine Blogger-Reise mit Denise von La torta di Denise geplant und da ich ihren ersten Vorschlag noch nie besucht habe, wurde einfach direkt Ja gesagt. Es geht Ende Juli gemeinsam für eine Woche nach Schottland und ich freue mich schon total drauf!

Einmal quer durch Spanien? Es liegt in deiner Hand!

Meine größte Planung für 2017 habe ich bisher noch gar nicht erwähnt, dabei kannst du aktiv daran mitarbeiten! Zusammen mit dem Kinderhilfswerk terre des hommes habe ich nämlich eine Spenden-Challenge ins Leben gerufen. Wenn bis zum 05. März mindestens 3000 Euro für die Schulbildung von Kindern in Not zusammenkommen, werde ich im Herbst den gesamten französischen Jakobsweg gehen – und zwar im Schildkrötenkostüm! Schon mit 5 Euro kannst du es einem Kind ermöglichen, einen Monat lang zur Schule zu gehen und es so zum Strahlen bringen. Wenn du also ein bisschen was aus deinem Portemonnaie entbehren kannst: HIER kannst du spenden und dir auch mein Projektvideo ansehen (ABGELAUFEN).

By the way: Natürlich würde ich meine Erfahrungen fleißig auf dem Blog und auf meinen Social-Media-Kanälen teilen, damit du (fast) live dabei sein kannst. Wenn du also jemanden kennst, der sich (wie ich) immer wieder vornimmt, den Jakobsweg endlich zu gehen, sich dann aber (wie ich) doch nicht traut… Du weißt schon, worauf ich hinaus will: Bitte teile diese Challenge mit allen, für die sie von Interesse sein könnte. Gemeinsam schaffen wir es, mit nur 3000 Euro 50 Kinder ein Jahr lang zur Schule zu schicken!

…und der letzte Rest Spielraum!

Falls das mit der Jakobsweg-Challenge klappt und ich diese wirklich im September/Oktober einlösen muss, werde ich die 6 Wochen (ich plane mal lieber großzügig mit 7 Wochen, ich kenne mich ja…) noch mit Reisen durch Frankreich und Portugal einrahmen, wobei mich Simon dann auch begleiten würde. Im Sommer planen wir außerdem einen letzten Roadtrip mit dem eigenen Auto. Dafür soll es nach Süddeutschland und Österreich gehen, denn es wäre ziemlich doof, auf Weltreise zu gehen, aber den eigenen Süden noch nie wirklich besucht zu haben. Nur München und Wien zählen ja irgendwie nicht, oder?

Du siehst schon… Viel Spielraum ist eigentlich nicht mehr, denn es wird auch noch ziemlich viel Zeit kosten, unser ganzes Hab und Gut zu verkaufen und dann ab November die letzten organisatorischen Dinge zu regeln. Zeit für eine Woche Mallorca werden wir uns aber wohl trotzdem wieder nehmen – schlimm genug, dass wir das 2016 nicht geschafft haben. Und ansonsten… On verra, was sich in den nächsten Wochen und Monaten noch so ergibt.

Und wohin reist du 2017?

Hast du vielleicht ein paar Tipps für meine Reiseziele?

Und weil es so schön passt, ist dieser Artikel auch Teil der Blogparade von Yummy Travel. Dort hat Jessica nämlich mal in die Runde gefragt, was wir anderen Blogger für 2017 eigentlich alles geplant haben. Besonders gespannt bin ich auf die Reiseberichte von:

  • Sunny von Sunniest Way: Sie reist wieder quer durch Afrika. Der Kontinent steht für unsere Weltreise nicht an erster Stelle, weswegen ich da noch nicht so informiert bin und mir immer liebend gerne Inspiration hole.
  • Saskia von ai see the world: Eine Transatlantik-Kreuzfahrt? Da bin ich echt gespannt, denn während mir eine mehrwöchige Kreuzfahrt-Rundreise zu langweilig wäre, finde ich das Schiff als komfortables Transportmittel ziemlich cool. Flugzeuge vermeide ich ja nach Möglichkeit gerne.
  • Sabina und Werner von Whale of a Time: Die beiden haben mehrere Reisen geplant, die ich mit Interesse verfolgen werde. Vor allem Werners Reise durch Bolivien und Peru, denn die beiden Länder stehen auf meiner Liste ziemlich weit oben!

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