Seien wir ehrlich: Eine Reise in den Iran ist natürlich nicht vergleichbar mit einem Kurztrip innerhalb Europas. Ich habe mir vermutlich noch vor keiner Reise so einen Kopf gemacht wie dieses Mal: Habe ich wohl genug Bargeld dabei? Finde ich spontan vor Ort noch eine Unterkunft? Und: Bekomme ich bei Ankunft überhaupt mein Visum oder werde ich zwei Wochen wahlweise im Transitbereich des Flughafens verbringen oder mir zu einem sauteuren Preis einen verfrühten Rückflug buchen müssen? Natürlich hat letztendlich alles reibungslos geklappt – und damit du dich vor deiner Reise nicht wahnsinnig machen musst, verrate ich dir mal die Details (Stand: April 2017).

Während ich ja eigentlich immer ziemlich tiefenentspannt bin und dem Motto „Es wird sich schon für alles eine Lösung finden“ folge, muss ich gestehen, dass ich vor dem Flug nach Teheran durchaus etwas schwitzige Hände hatte. Und das lag nicht nur daran, dass ich nach wie vor nicht gerne fliege, sondern mich lieber auf festem Boden befinde. Nein. Das lag vor allem daran, dass mir das ganze Unterfangen an mancher Stelle dann doch irgendwie zu viel Unsicherheit und Abenteuer bereithielt, schließlich wandelt sich vor Ort alles so schnell, dass mein ansonsten sehr hilfreicher Reiseführer auch nicht mehr aktuell war (es soll im Herbst allerdings eine Neuauflage geben). Aber der Reihe nach:

1) Welche Reisedokumente benötige ich?

Bei einer Reise in den Iran zahlt sich der sonst so geniale deutsche Reisepass leider nicht wirklich aus – auch wir brauchen ein Visum. Das bekommt man entweder direkt am IKA (Imam Khomeini Airport) in Teheran oder im Vorfeld bei der iranischen Botschaft. Eigentlich wollte ich in diesem Fall lieber auf Nummer sicher gehen und mir den Aufkleber in meinem Pass vorweg besorgen – habe mich letztendlich aber doch für den bequemeren Weg entschieden. Warum bequemer?

Weil die Botschaft neben den ganzen Antragsformularen nach wie vor eine Referenznummer haben möchte. Dafür benötigt man ein Einladungsschreiben, das man unter anderem von einem Reiseveranstalter bekommt – etwas problematisch also, wenn man als Individualreisender unterwegs ist und erstmal schauen muss, wo man denn überhaupt eine Referenznummer herbekommt. Auch wenn es die sicherere und mit aktuell 50 Euro auch die günstigere Variante gewesen wäre: Letztendlich habe ich mich für das Visa on arrival entschieden.

Abgesehen davon benötigst du einen englischsprachigen Nachweis deiner Krankenkasse, dass du auch für eine Reise in den Iran versichert bist. Ganz wichtig außerdem: eine Bestätigung deiner Unterkunft. Eine ausgedruckte Bestätigungsmail reicht, allerdings muss es eine offizielle Unterkunft sein, also buch dir zumindest für die ersten Nächte ein Hostel oder Hotel in Teheran. Steffi von A World Kaleidoscope hat eine tolle Übersicht mit Unterkünften im Iran erstellt, dort wirst du sicher fündig. Wenn du diese Dokumente bei dir hast, kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen.

Wie immer hatte ich noch meinen Impfausweis im Gepäck und vorsichtshalber eine Kreditkarte – auch wenn mir diese natürlich nicht viel gebracht hat, denn wegen der Sanktionen gegen den Iran funktionieren internationale Bankkarten nicht und das Geld muss bar mitgenommen werden. Einen internationalen Führerschein kannst du dir sparen: Es gibt im Iran nicht viele Mietwagenverleiher und diese sind entsprechend teuer (ab ca. 60 Euro pro Tag und steil aufwärts). Mal ganz abgesehen davon, dass man bei dem Verkehr vor Ort echt starke Nerven braucht.

2) Wie bekomme ich mein Visa on arrival?

An den großen internationalen Flughäfen im Iran kannst du dein Visum bei der Ankunft beantragen. Am Imam Khomeini Airport in Teheran solltest du zwar damit rechnen, dass der ganze Prozess 1-2 Stunden dauert, musst dir aber keine Sorgen machen. Einfach direkt den nicht übersehbaren Schildern folgen und in der Visumshalle kurz orientieren: Links gibt es die Bank und den Visumsschalter, rechts einen Schalter für die Versicherungen. Diesen musst du zuerst ansteuern, denn auch, wenn du eine Auslandsversicherung hast, musst du dir das Dokument stempeln lassen. Solltest du keine besitzen oder den Wisch vergessen/verloren/aufgegessen haben: Hier kannst du gegen eine Gebühr von aktuell 14 Euro noch schnell eine Versicherung abschließen.

Anschließend zeigst du am Visumsschalter die gestempelte Versicherungsbestätigung und deine ausgedruckte Mail deiner Unterkunft vor und bekommst die Formulare, die du ausfüllen musst (Stift im Handgepäck ist mehr als praktisch). Eigentlich ist hierbei alles selbsterklärend, bei „Sponsor“ trägst du Name und Adresse deines Hotels ein – zack, fertig. Bevor du den ganzen Kram nun abgeben kannst, musst du die Visumsgebühr von 75 Euro + eine Kommision von 3 Euro am Bankschalter zahlen – am besten hast du also die 80 Euro direkt passend parat und bekommst das Wechselgeld in Rial zurück. Hier kriegst du noch einen Wisch (die Zahlungsbestätigung) und schon hast du alles zusammen, was du brauchst, um dein Visum zu beantragen. Nach insgesamt anderthalb Stunden hatte ich mein Visum im Pass und konnte offiziell einreisen. Das Visa on arrival gilt übrigens für 30 Tage und eine einmalige Einreise.

3) Wie verhalte ich mich als Frau richtig?

Puh. Schon traurig, dass man darüber nachdenken muss. Aber ich habe in der Tat ziemlich lange über diese Frage gegrübelt. Das lag vor allem daran, dass ich ja ein sehr quirliger Mensch bin und auch mal gerne lachend durch die Gegend hüpfe, wenn ich gerade Lust dazu habe. Im Iran vermutlich uncool, dachte ich mir. Und ja, als Frau ist man ganz gut damit beraten, sich eher ruhig und unauffällig zu verhalten und sich entsprechend den Einheimischen anzupassen. Das gilt allerdings auch für die Männer, denn im Iran schreit beispielsweise niemand über die Straße, um irgendeinen Bekannten mit fuchtelnden Armen auf sich aufmerksam zu machen.

Als Frau musst du außerdem darauf achten, dass du die richtigen Eingänge nimmst. Bei Moscheen, öffentlichen Verkehrsmitteln, Sicherheitskontrollen und Ähnlichem wird nämlich strikt nach Geschlecht getrennt und ich stand nicht gerade selten im falschen Bereich, weil ich schlicht und ergreifend nicht daran gedacht hatte. Was das Thema Kleidung angeht, hatte ich vor der Reise extra noch einen kleinen Shoppingbummel (oh, wie ich es hasse) gemacht, um bestens vorbereitet zu sein. Ich trage zwar generell sehr gerne eine Kombi aus Kleid und Leggings – allerdings meist bei deutlich geringeren Temperaturen, wodurch ich nichts Passendes im Schrank hatte.

Frauen müssen im Iran gemäß der Kleiderordnung ihre Haare und im Prinzip auch den gesamten Körper (außer die Hände) bedecken. Nackte Füße, hochgekrempelte Ärmel und ein deutlich sichtbarer Haaransatz sind in der Realität auch gar kein Problem, allerdings müssen die Beine bis zu den Knöcheln und der Hintern doppelt bedeckt sein. Auch für Männer sind kurze Hosen übrigens ein No-Go!

4) Habe ich genug Bargeld dabei?

Wie ich oben bereits angedeutet hatte: Du musst dein gesamtes Reisebudget in bar mitnehmen und vor Ort wechseln, weil internationale Kreditkarten im Iran aufgrund der Sanktionen nicht funktionieren. Meine erste Sorge dabei natürlich: Was ist, wenn mir das dann jemand abzieht? Die Befürchtung hatte sich aber schnell in Luft aufgelöst, denn ich habe mich selten so sicher gefühlt wie im Iran – an einen möglichen Taschendiebstahl hatte ich schnell gar nicht mehr gedacht, zumal mein zugezogener Turnbeutel sowieso immer ein ziemlich sicherer Begleiter ist. Trotzdem solltest du gut auf dein Bargeld achten, denn im Notfall hättest du echt ein großes Problem: Notlösungen wie Western Union gibt es im Iran nämlich auch nicht!

Ich hatte mein gesamtes Geld (vorsichtshalber großzügige 750 Euro für 17 Tage) vorher in Stapel zu je 300, 250 und 200 Euro gepackt und den kleinsten als Notfallreserve in meinem Backpack versteckt. Den Rest hatte ich an zwei verschiedenen Stellen immer am Körper. Am Flughafen kann man pro Person maximal 100 Euro pro Person wechseln lassen, den Rest habe ich im Laufe der kommenden zwei Wochen noch mehrfach umgetauscht. Am besten geht das in den offiziellen Wechselstuben, die du in jeder größeren Stadt findest, oder auch bei Privatleuten, die sich am liebsten vor geschlossenen Wechselstuben tummeln und dort gegen eine Kommission von 3-4% tauschen. Nachdem ich von den 750 Euro schon das Visum und diverse Snacks auf Hin- und Rückreise bezahlt hatte, blieben mir für die Reise an sich noch ca. 650 Euro, von denen ich im Endeffekt noch 210 Euro (sprich: meine Notfallreserve) mit nach Hause genommen habe.

5) Wie funktioniert die Bezahlung mit dem iranischen Rial?

Das iranische Geld ist ehrlich gesagt etwas verwirrend. Zumindest war ich auch nach zwei Wochen manchmal noch etwas verwirrt. Zum einen liegt das an den extrem großen Zahlen, zum anderen an der Anwendung der Zahlen im Alltag. Für einen Euro habe ich 40.000 iranische Rial und damit beim Wechseln von 100 Euro einen riesigen Stapel Banknoten bekommen. So schnell wird man Millionärin. Allerdings waren diese 4 Millionen Rial „nur“ 400.000 Toman. Das ist eine alte iranische Währung, die von den Iranern allerdings noch benutzt wird, oft sogar ganz offiziell: 1000 Toman sind also 10.000 Rial und wenn du auf dem Basar oder irgendwo anders ein Preisschild siehst, ist dort zu 99% von Toman die Rede. Allerdings wirst du auf einem Preisschild auch nie 1000 lesen, denn im Iran werden indisch-arabische Ziffern verwendet.

۱  (1) – yek
۲ (2) – do
۳ (3) – ße
۴ (4) – tschahár
۵ (5) – pansch
۶ (6) – schisch
۷ (7) – haft
۸ (8) – hascht
۹ (9) – no
۱۰ (10) – da

Wir halten fest: Du solltest vor deiner Abreise unbedingt die Zahlen lernen – und immer schön nachfragen (vor allem beim Verhandeln mit Taxifahrern…), ob es sich um Toman oder Rial handelt. Scheine gibt es übrigens zu 1000, 5000, 10.000, 20.000, 50.000, 100.000 und 500.000 Rial, außerdem bekommt man beim Wechselgeld ab und an Münzen zu 1000, 2000 oder 5000 Rial. Die großen Scheine solltest du bei jeder Gelegenheit (in Restaurants, Hotels oder größeren Geschäften) benutzen, denn Wechselgeld ist oft Mangelware und Taxifahrer wechseln scheinbar grundsätzlich nicht.

6) Wie komme ich vom Flughafen in die Stadt?

Der Imam Khomeini Airport (IKA) liegt ca. 50 Kilometer südlich der Teheraner Innenstadt und ist über die Autobahn erreichbar. Allerdings ist der Flughafen bisher nicht an das U-Bahn-Netz angebunden und insbesondere nachts, wenn noch viele Flugzeuge landen, hat man kaum eine andere Möglichkeit, als ein Taxi zu nehmen. Taxifahrer schwirren überall in der Ankunftshalle herum und hoffen auf Touristen, die sich bisher noch nicht um einen Shuttle gekümmert haben.

Die meisten Unterkünfte bieten allerdings einen Abholservice an, den man direkt zubuchen kann. Hierbei werden (zumindest bei den Hostels) Preise von 10-30 Euro aufgerufen, es lohnt sich also, auch hier zu vergleichen. Es scheint offensichtlich häufiger vorzukommen, dass Taxifahrer Touristen vergessen oder schlicht und ergreifend nicht auffindbar sind. Aber keine Sorge, die Mitarbeiter am Flughafen sind sehr nett und helfen im Notfall gerne weiter.

7) Kann ich problemlos spontan eine Unterkunft buchen?

Jein. Wenn du lieber auf der sicheren Seite bist, würde ich dir aktuell empfehlen, zumindest für die klassische Touristenroute (Teheran-Kaschan-Isfahan-Schiras-Yazd) einige Wochen im Voraus zu buchen und dir eine schriftliche Bestätigung per Mail zuschicken zu lassen, denn im Iran gibt es momentan scheinbar mehr Touristen als Hotels. Viele der beliebtesten Hostels in Teheran waren bereits einen Monat vorher ausgebucht und es war gar nicht so easy, etwas Passendes zu finden – viele Hostels haben nämlich die Unsitte, einfach gar nicht mehr zu antworten, wenn sie voll sind.

Über Couchsurfing findet man notfalls eigentlich immer noch etwas, zumal die Iraner sehr schnell antworten, da die meisten Leute sehr gerne Reisende bei sich aufnehmen. Auch wenn einige die Seite mittlerweile nutzen, um das Haushaltseinkommen aufzustocken (und Geld von ihren Gästen verlangen), sind die Iraner grundsätzlich sehr gastfreundlich und der Großteil bleibt beim eigentlichen Couchsurfing-Spirit und will lediglich interessante Kontakte knüpfen und ihre Heimat von der besten Seite zeigen. Wenn du nicht couchsurfen, aber trotzdem sehr spontan sein möchtest, findet sich auch immer irgendwie eine Lösung, wenn auch oftmals sehr unbequem: Auf der Straße muss niemand übernachten, jedes noch so volle Backpacker-Hostel lässt dich im absoluten Notfall auf die Couch im Gemeinschaftsraum oder auf den Perserteppich im Innenhof.

8) Wie komme ich innerhalb des Irans von A nach B?

Zuerst kann ich dir nur den Rat geben: Lade dir vor deiner Reise eine ordentliche Offline-Karte runter oder besorge dir am Flughafen eine iranische SIM-Karte. Viele Hostels verstecken sich irgendwo in kleinen, wirren Gassen – bei Ankunft direkt eine Nadel für den Standort zu setzen, erspart viel Ärger. Außerdem klappt die Verständigung mit Taxifahrern wie Nicht-Taxifahrern, die dir den Weg zeigen wollen, deutlich besser, wenn du den Ort deines Begehrens einfach auf der Karte zeigen kannst.

Ich hatte bei meiner Reiseplanung das Problem, dass ich von Deutschland aus nirgends herausfinden konnte, wie, wo, wann und zu welchen Preisen man Bustickets und Co. buchen kann. Die Internetseiten der Busanbieter etc. sind durchweg auf Persisch und Reiseführer halten sich insbesondere mit Preisangaben gerne zurück, weil sich mit der Inflation schlecht auf längere Sicht kalkulieren lässt. Ich versuche also mal, dir einen Überblick zu geben – Stand natürlich wieder April 2017.

a) Transport innerhalb der Stadt

Im öffentlichen Nahverkehr gibt es in vielen Orten für Touristen eigentlich nur die Möglichkeit, ein Taxi zu nehmen. Hierbei unbedingt vorher den Preis aushandeln, denn die Taxis haben kein Taxameter und die Fahrer ziehen einen gerne ab. Wenn die Verständigung nicht auf Englisch funktionierte beziehungsweise nicht zu 100% klar war, ob der Fahrer von Rial oder Toman spricht, habe ich einfach die entsprechenden Scheine hervorgezogen, fragend geguckt und das Ganze abnicken lassen. Ganz grob gesagt solltest du mit 50.000 Rial (etwa 1,20 Euro) pro 5 Kilometer rechnen – wobei ich persönlich es mit meinem westlichen Geldbeutel auch nicht sonderlich schlimm finde, wenn ich etwas mehr zahle als die Einheimischen. Etwas. Nicht das Doppelte.

Wenn man sich fleißig durchfragt, klappt auch die Busfahrt ganz gut – dauert aber natürlich deutlich länger. Das liegt zum einen daran, dass die Bushaltestellen oftmals nur ein klitzekleines Schild haben, auf dem gar nicht steht, wo der blöde Bus denn überhaupt hinfährt. Und wenn doch, dann wird diese Info nicht-persischsprechenden Menschen selbstverständlich trotzdem vorenthalten. Zum anderen müssen die Busse natürlich auch durch den oft echt anstrengenden Verkehr und die einzelnen Linien bringen dich nur selten ohne Umsteigen an den Ort, an den du möchtest. Etwas verwirrend: In Teheran musst du dir vorher eine Metrokarte besorgen (in den einzelnen U-Bahn-Stationen, die Karte bekommst du auch in vielen Hostels), die auch für den Bus gilt und bei jeder Fahrt entwertet wird. Frauen haben hier (im Gegensatz zu allen anderen Städten!) das vordere Abteil, Männer das hintere.

Es gibt auch Einzelfahrscheine mit QR-Code zu kaufen, eine Fahrt in U-Bahn oder Bus kostet 8000 Rial. Falls du eine Karte für mehrere Fahrten hast, musst du diese beim Verlassen der Metrostation noch „auschecken“, die Lesegeräte hängen oftmals leicht versteckt an der Wand. Nicht vergessen, sonst ist die Karte schneller leer, als du gucken kannst. Und jetzt rate mal, wem das natürlich passiert ist?! In den anderen Städten gibst du dem Fahrer vorne 5000 Rial, musst als Frau aber erst wieder aus- und hinten erneut einsteigen. In der U-Bahn in Teheran gibt es auch ein Frauenabteil (ganz angenehm, weil oft deutlich leerer), allerdings dürfen Frauen dort auch im Gemeinschaftsabteil sitzen – genauso wie Pärchen oder Familien.

b) Transport von einer Stadt in die nächste

Während Hotels schnell ausgebucht sind, herrschte in all unseren Überlandbussen meist eine recht große Leere – es reicht auf jeden Fall aus, wenn du eine Stunde vor Abfahrt am Busbahnhof bist und das Ticket kaufst. Bei Nachtbussen oder um auf Nummer sicher gehen, kannst du die Rezeption deiner Unterkunft bitten, am Morgen anzurufen und Tickets auf deinen Namen zu reservieren. Wir haben jede Strecke im Bus zurückgelegt. Warum? Erstens: Wann immer es geht, verzichte ich auf Flugzeuge (auch wenn es Inlandsflüge schon ab 35 Euro gibt). Zweitens: Die Busse sind sehr günstig, deutlich komfortabler als in Deutschland und selbst die extrem geilen VIP-Busse kosten nur einen Bruchteil extra. Drittens: Auch wenn wir gerne noch mit der Bahn gefahren wären… Diese verkehrt a) nicht auf allen Strecken und b) meist maximal einmal täglich und das meist nachts.

Unsere Ho(s)telrezeption konnte uns immer bezüglich der Abfahrtszeiten und Reservierungen weiterhelfen und hat uns meist auch direkt ein Taxi bestellt, wenn der Busbahnhof etwas weiter entfernt war. Hier mal eine schnelle Übersicht über die längeren Strecken, die wir gefahren sind, und die entsprechenden Preise:

  • Teheran – Yazd (VIP-Nachtbus, ca. 650 km und 8 Stunden): 490.000 Rial (ca. 12 Euro)
  • Yazd – Schiras (normaler Bus, ca. 440 km und 6 Stunden): 270.000 Rial (ca. 7 Euro)
  • Schiras – Isfahan (normaler Bus, ca. 490 km und 7 Stunden): 200.000 Rial (ca. 5 Euro)
  • Isfahan – Kaschan (normaler Bus, ca. 220 km und 3 Stunden): 105.000 Rial (ca. 2,50 Euro)
  • Kaschan – Flughafen IKA (normaler Bus, ca. 210 km und 2,5 Stunden): 180.000 Rial (ca. 4,50 Euro)

Die geballte Ladung an ersten Eindrücken findest du übrigens hier: Reise ins alte Persien: 20 erste Eindrücke, Gedanken und Fun Facts aus dem Iran

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