Wie, wo, was? Michael von Erkunde die Welt lädt zweimal jährlich zu seiner Fotoparade ein, die unter (Reise-)Bloggern mittlerweile fast schon Kultstatus erreicht hat. Das konnte ich mir natürlich auch nicht nehmen lassen, denn als Blogger-„Neuling“ ist es für mich das erste Mal, dass ich die Gelegenheit habe, meine Lieblingsfotos in diesem Rahmen zu präsentieren.

Vorhang auf für meine Nominierten in den folgenden Kategorien:

  • Tierisch
  • Berühmt
  • Gewachsen
  • Nachts
  • Gebäude
  • Schönstes Foto

Auf der Suche nach Cat Content

Dass es sich beim Tier meiner Wahl für diese Kategorie um eine Katze handeln musste, war klar. Ganz ehrlich? Meine Speicherkarte wird jedes Mal wieder auf die Probe gestellt, wenn ich irgendwo eine Mieze finde. Im Prinzip sehen die kleinen, süßen Fellknäuel ja auch meist recht ähnlich aus – trotzdem lassen sich mit ihnen immer hervorragende Fotos knipsen.

Spätestens seit Marokko (oh man, sooo süüüß) bin ich großer Katzenfoto-Fan und ernenne die Biester regelmäßig zu meinen persönlichen Topmodels. Dieses Mal war es Rhodos, wo ich mein tierisches Lieblingsfoto geschossen habe! Die mittelalterliche Altstadt von Rhodos-Stadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und diese besonders hübsche Mieze ist für mich passend über den Catwalk stolziert, als ich die Kamera gezückt habe.

Berlins Promi im Rampenlicht

Es gibt da ja so eine Reihe von Fotomotiven, die schon unzählige Male im Blitzlicht standen. Die großen Promis. Die, mit denen jeder ein Selfie machen will. Das Brandenburger Tor in Berlin zählt sicherlich dazu und ich glaube, ich habe es bisher bei jedem Besuch in der Hauptstadt aus einer anderen Perspektive geknipst.

Als ich im Sommer mal wieder für zwei Wochen dort war, konnte ich es mir natürlich auch nicht nehmen lassen, bei meinem obligatorischen Spaziergang durch die Innenstadt einen Stop an unserem Wahrzeichen zu machen. Und siehe da, ich hatte mal wieder Glück: In dem Moment, als ich den Auslöser drückte, flog gerade eine funkelnde Seifenblase ins Bild.

„Gewachsen“ wie im Märchen

Ich liebe es, die touristische Standard-Route etwas zu verlassen und das „echte Leben“ vor Ort zu erkunden. In Rhodos-Stadt ging das schneller als erwartet, denn während eine Straße weiter massenweise Tagestouristen von Geschäft zu Geschäft zogen, hatte ich eine menschenleere Gasse im Labyrinth der Altstadt gefunden, in der es von perfekten Fotomotiven nur so wimmelte.

Und das ganz ohne photobombende Fußgänger – herrlich. Während das Katzenfoto von oben etwa 180° von diesem Bild entfernt aufgenommen wurde, hat es dieser märchenhaft verwucherte Hauseingang ebenfalls auf meinen Walk of Fame geschafft.

Hauseingang in der Altstadt von Rhodos

Wenn es Nacht wird in Amsterdam

Nachtfotos existieren auf meiner Speicherkarte… sagen wir… recht selten. Genau genommen fast nie. Das liegt vor allem daran, dass ich abends meist um die Häuser ziehe und alles (inkl. Kamera) in meiner Unterkunft lasse. Dementsprechend kommt hinzu, dass ich ehrlich gesagt keinerlei Übung im Fotografieren im Dunkeln habe und die Qualität meist grottig ist, wenn ich es dann doch mal versuche. Vorsatz fürs neue Jahr: Lernen, wie man auch nachts gute Fotos macht.

Als ich in Amsterdam war und mit Simon an den Grachten entlangspaziert bin, ist allerdings in der Abenddämmerung eins meiner Lieblingsbilder entstanden: Nach einem kurzen Regenschauer prangte dieser Regenbogen über den wunderschönen Häusern der holländischen Hauptstadt und ich was mehr als froh, dass ich die Kamera noch dabei hatte!

Ein Blick aus dem „Fenster“

…daran könnte man sich doch gewöhnen, oder? Die Kallithea Therme war an sich schon wirklich atemberaubend, denn die weißen Kuppelgebäude (so typisch griechisch eben) haben auf dem großen Grundstück einiges hergemacht. In dem Gebäude standen übrigens weiße Stühle, ein geschmückter Bogen und ganz viel romantische Deko – hier werden nämlich regelmäßig Trauungen durchgeführt. Als ich so vor diesem Ausblick stand, kam mir ganz kurz der nicht ganz ernst gemeinte Gedanke, dass man ja vielleicht irgendwann doch nochmal im Ausland heiraten könnte…

And the winner is…

Okay, ich will ehrlich sein. Das Foto ist schon kurz vor der Halbjahreswende während unserer Backpacking-Flitterwochen in Thailand entstanden. Aber, aber, aber… Es ist mein absolutes Highlight des Jahres und das kann ich natürlich niemandem vorenthalten. Entstanden ist es, als wir auf Bamboo Island waren. Auch wenn der Tagesausflug insgesamt ein ziemlicher Flop war, hat es sich schon allein für dieses Foto gelohnt.

Bisher kannte ich sowas nämlich nur aus Hochglanzprospekten oder von anderen Reiseblogs. Ganz sicher aber nicht von meiner eigenen Speicherkarte. Wenn ich mir dieses Foto angucke, kann ich es kaum erwarten, dass unsere Weltreise endlich startet. Dass wir die ganzen Verpflichtungen hier in Deutschland hinter uns lassen können und einfach mal weg sind. Das Bild bedeutet für mich vor allem eines: Freiheit.

Pavillon und Longtailboot auf Bamboo Island

Noch nicht genug Reisefotos?

Mittlerweile sind für die Fotoparade natürlich schon viele andere Beiträge entstanden. Ich habe mich mal etwas durch die Fotoalben der anderen Blogger gestöbert und verrate dir meine Favoriten. Schau doch mal rein bei:

Wo hast du im letzten halben Jahr die schönsten Fotos geschossen? Verrate es mir in den Kommentaren – gerne auch mit Link zu den Aufnahmen, damit ich weiß, wo ich unbedingt mal hinreisen muss!

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