Nach gerade mal einem Monat wurde ich zum Liebster Award nominiert. Ich will ja nichts sagen, aber ein bisschen freue ich mich schon darüber, denn eigentlich hätte ich erwartet, dass mein Blog erstmal einige Wochen oder Monate in den tiefsten Tiefen des Internets vor sich hin dümpelt. Und ich den Tag, an dem der erste Kommentar unter einem meiner Artikel verfasst wird, rot im Kalender markiere und eine fette Party schmeiße…

Nun gut, umso besser für mich und ich danke Ravina von Ravina has a dream für die Nominierung. Damit auch direkt die Bitte an eventuelle andere Blogger, die den Liebster Award noch an mich weiterreichen wollten: Ich mache den Spaß einmal mit, das reicht aber denke ich vorerst, haha. Auch ein Danke an Paul von Adventureluap, der eine kommende Nominierung meines Blogs auch schon angekündigt hatte. Nachdem ich in letzter Zeit schon so oft an anderer Stelle interviewt wurde, gibt es jetzt also das erste Interview mit mir auf meinem eigenen Blog.

Für alle, die gar nicht wissen, worum es hier eigentlich geht: Beim Liebster Award handelt es sich um eine virtuelle Auszeichnung für Blogger – quasi eine Art Kettenbrief, um neue und noch unbekanntere Blogs kennenzulernen und etwas mehr über den Schreiberling zu erfahren. Hier also zuerst meine Antworten, bevor ich selbst weitere Blogger nominiere.

 

liebster_award

 

Antworten auf Ravinas Fragen:

1. Wie startest du in den Tag?

Ohne eine ordentliche Dusche läuft bei mir gar nichts. Klingt zwar etwas bescheuert, aber was für andere der Kaffee am Morgen ist, sind für mich frisch gewaschene Haare und was Ordentliches zum Anziehen. Haare zusammenbinden und im Pyjama an den Schreibtisch ist bei mir die Vollkatastrophe: Dann komme ich absolut nicht in die Gänge und mein Hirn funktioniert wenn überhaupt nur auf Sparflamme.

2. Wie lange bloggst du schon und wieso hast du mit dem Bloggen angefangen?

Ende September 2015 habe ich mit einem privat gedachten Blog für Familie und Freunde begonnen, da ich für ein halbes Jahr nach Paris gezogen bin, um dort als Deutschlehrerin zu arbeiten. Dadurch bin ich irgendwie so nach und nach in die Bloggerszene gerutscht, das Schreiben hat mir total viel Spaß gemacht (ich habe schon immer total gern geschrieben) und wildfremde Leser haben mich darin bestärkt, dass das, was ich schreibe, wohl auch ganz gut ist. So ist dann am 01. Juli 2016 Leben à la carte online gegangen.

3. Was sind deine Lieblingsblogger?

Simon und ich sind riesige Fans von Sechs Paar Schuhe: Thor und Hanne Marie leben mit ihren vier Kindern genau das minimalistische und naturverbundene Leben, das uns auch ziemlich fasziniert. Ich würde mich unglaublich freuen, die Familie irgendwann mal persönlich zu treffen und endlos viele Fragen stellen zu können. Ansonsten lese ich total gern auf Pink Compass und Planet Backpack, oft auch auf etwas kleineren, aber echt tollen Blogs wie zum Beispiel Globusliebe, 1 Thing to do oder Coconut Sports.

4. Was motiviert dich, einen Blogbeitrag zu schreiben?

Meist erlebe ich einfach irgendwas Spannendes und möchte darüber schreiben. Mal für meine Leser, weil ich etwas unbedingt empfehlen möchte, mal auch einfach für mich, um meine Gedanken zu ordnen und festzuhalten. Das Bloggen macht mir in erster Linie unglaublich viel Spaß und auf gezwungene Artikel, die nur entstehen, weil das gerade viel Traffic verspricht, habe ich ehrlich gesagt keinen Bock.

5. Wohin würdest du gerne einmal reisen und warum?

Oh, da steht noch so viel auf meiner Bucket List. Wenn wir hier nächstes Jahr die Zelte abbrechen und auf die langersehnte Weltreise gehen, werde ich bestimmt einen Haken hinter einigen der Destinationen machen können. Ziemlich weit oben auf meiner Hitliste stehen Mexiko und Indien (was dummerweise bekanntlich nicht gerade nebeneinander liegt…) – wenn ich die Wahl habe, würde ich vermutlich zuerst Mexiko wählen und dann quer durch Lateinamerika reisen, um meine Spanischkenntnisse noch etwas aufzuhübschen.

6. Strand- oder Wanderurlaub?

Intuitiv direkt: Strandurlaub! Palmen, Kokosnüsse und tropisches Klima sind schon echt nicht zu verachten. Trotzdem gehe ich auch gern wandern, wobei der Weg dann nach Möglichkeit auch etwas Zivilisation bieten muss – tagelang nur Bäume und Wiesen sind eher nichts für mich.

simon_caro_mallorca_lebenalacarte

7. Was sind deine 3 größten Wünsche?

In erster Linie hoffe ich, dass es bei mir privat weiterhin so gut läuft und Simon und ich das Arsch-auf-Eimer-Team bleiben, das wir bisher schon immer waren. Das ließe sich dann natürlich in absehbarer Zeit auch mit ein paar Kindern zu einer kleinen und glücklichen Familie komplettieren. Beruflich wünsche ich mir, dass mein Blog und weitere geplante Projekte gut laufen und es ausreicht, um einen minimalistischen Nomaden-Lifestyle leben zu können. Mehr brauche ich nicht, materielle Wünsche habe ich keine.

8. Was bedeutet für dich Glück?

Siehe Frage 7. Glück bedeutet für mich, dass ich mein Leben so leben kann, wie ich möchte. Und dazu gehört vor allem eine funktionierende Beziehung zu einem Seelenverwandten, den ich ja Gott sei Dank schon gefunden habe. Wenn wir im gleichen Moment exakt dasselbe sagen oder auch ohne Worte wissen, was der andere gerade denkt, dann ist das wohl das größte Glück, das man haben kann.

9. Was machst du, um dich zu entspannen?

Wir sind beide riesige Sauna-Fans und ich befürchte, dass uns das ziemlich fehlen wird, wenn wir nicht mehr in Deutschland sind. Immerhin gibt es im Ausland wohl kaum Saunen, in denen Männer und Frauen gemischt und splitterfasernackt nebeneinander sitzen – zumindest waren ausländische Gesprächspartner immer krass schockiert, wenn ich von diesem Hobby erzählt habe. Ein klassischer Sauna-Tag sieht bei uns so aus, dass wir mittags in den Saunagarten fahren und nicht vor Schließung wieder fahren: Ein paar gute Aufgüsse, ein Schläfchen oder ein gutes Buch, leckeres Essen, Molke-Drinks… und die Entspannung ist perfekt!

10. Wie machst du nach einer Niederlage weiter?

Wie war das nochmal? Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen? Ja, so in etwa. Das Leben geht immer irgendwie weiter und auch (oder ganz besonders) aus Niederlagen lernt man so viel für die Zukunft. Wenn es wirklich mal schlimm ist, habe ich ja glücklicherweise auch immer jemanden, der mich wieder aufmuntert.

11. Was sind die wichtigsten Dinge für dich?

Hmm, also wenn wir jetzt wirklich von „Dingen“ ausgehen… Mein Acer Aspire S13* ist das Gerät, mit dem ich meine ganze Arbeit erledige – ohne das gute Stück geht gar nichts! Ansonsten habe ich noch das Huawei P8* in meinem Office to go, alles andere ist wirklich ziemlich austauschbar, auch wenn ich meine schwarzen Keds*, ein Paar Ipanema-Flip-Flops* und das ein oder andere Lieblingskleidungsstück auch immer dabei habe. Nicht zu vergessen: Mein Kuschel-Hippo Candy. Auch wenn es etwas kitschig ist… Candy habe ich vor vielen, vielen Jahren von Simon geschenkt bekommen, von daher ist sie nach Möglichkeit immer mit von der Partie!

candy_hostel_dorm_lebenalacarte

Und so geht es jetzt weiter:

Ich nominiere:

Was die Nominierten machen müssen:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Blog Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in deinem Beitrag
  • Beantworte die 11 Fragen, die du von dem Blogger, der dich nominierte, gestellt bekamst
  • Nominiere  maximal 11 weitere Blogger für den Liebster Blog Award
  • Stelle eine Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen
  • Schreibe diesen Leitfaden in deinen Artikel zum Liebster Blog Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen
  • Informiere deine nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel
  • Das Logo „Liebster Blog Award“ findest du hier

Und hier kommen eure 11 Fragen:

  1. Worum geht es auf deinem Blog?
  2. Was machst du (wenn du nicht gerade bloggst) den ganzen Tag?
  3. Hast du schon Reiseziele für 2017? Wenn ja, welche?
  4. Wo wohnst du und wie ist deine Wohnung eingerichtet?
  5. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?
  6. Mit welchem Ziel bloggst du? Was möchtest du bewirken?
  7. Hast du ein besonderes Talent?
  8. Welche Sprachen sprichst du und welche möchtest du noch lernen?
  9. Die Frage, die Menschen spaltet: Hund oder Katze?
  10. Was würdest du mit einem Koffer voll Geld machen?
  11. Wenn du etwas in der Welt verändern könntest, was wäre das?

Viel Spaß beim Mitmachen!

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