Erst kürzlich hatten wir einige Freunde und Bekannte bei uns eingeladen, um einen gemeinsamen Abend zu verbringen. Motto des Abends: Syrien – schließlich gibt es auch in Bielefeld jede Menge Neuankömmlinge und wir waren gespannt auf arabische Köstlichkeiten. Jeder (egal, ob Syrer oder nicht) hat also etwas Landestypisches gekocht und wir haben ein kleines Buffet aufgebaut.

Nach etwas Recherche (ich hatte keinen Plan, was denn eigentlich typisch syrisch ist) habe ich mich für Muhammara, eine Paste aus Paprika und Walnüssen, entschieden. Total schnell und einfach zuzubereiten, richtig lecker und sogar vegan – kein Wunder also, dass ich die Reste aus den Tüten direkt ein paar Tage darauf zu einem zweiten Schälchen Muhammara verarbeitet habe.

Was brauchst du, um eine Schale Muhammara herzustellen?

  • 3 (möglichst reife) Paprika
  • 4 Scheiben Zwieback
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 100 g Walnusskerne
  • Olivenöl
  • Harissa

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Die Zubereitung ist denkbar einfach: Du entfernst den Strunk der Paprika und entkernst sie. Danach wird der Knoblauch grob zerteilt. Ich als Knoblauchliebhaberin nehme drei Zehen – wer nicht so darauf steht, sollte weniger nehmen, denn bei drei Zehen schmeckt die Paste schon seeehr intensiv nach Knoblauch.

Zwieback und Walnüsse grob in Stücke hacken und alles in eine Schüssel geben. Das Ganze wird nun mit dem Stabmixer püriert und so lange mit Olivenöl verfeinert, bis eine glatte Masse entsteht. Anschließend mit Harissa abschmecken (etwa 2 TL).

muhammara_syrien_zubereitung_lebenalacarte

Richtig typisch wäre natürlich Spitzpaprika, normale Paprika hat sich aber als genauso geeignet herausgestellt – nach Möglichkeit aber wirklich schön reife Schoten nehmen, dann ist der Geschmack viel intensiver. Harissa, eine Gewürzpaste aus dem Maghreb, kriegst du übrigens problemlos in jedem türkischen oder arabischen Lebensmittelgeschäft und meist auch in größeren Supermärkten, die internationale Produkte führen.

Wenn du die Paste vor dem Servieren für ein paar Stunden im Kühlschrank aufbewahrst, entfaltet sie noch mehr ihr Aroma. Dazu schmeckt frisch (auf)gebackenes arabisches Fladenbrot.

Guten Appetit!

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