Dass ich ein Fan von Dips und Brot bin, ist dir nach den Rezepten für syrische Muhammara und griechisches Tzatziki sicher schon aufgefallen, oder? Und dass die meistens viel Knoblauch enthalten, vermutlich auch. Einer meiner absoluten Lieblingsdips ist allerdings Hummus – das geht echt immer und schmeckt sooo geil.

Mal abgesehen davon ist es eigentlich wirklich dumm (trotzdem mache ich es hin und wieder… Schande über mein Haupt), abgepacktes aus dem Supermarkt zu kaufen, denn die orientalische Kichererbsenpaste ist extrem schnell hergestellt. Vermutlich deutlich schneller, als es dauert, diesen Artikel zu schreiben, haha.

Was brauchst du, um eine Schale Hummus herzustellen?

  • eine große Dose Kichererbsen
  • Sesampaste (Tahina)
  • Zitronensaft
  • Olivenöl
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • Salz, Kreuzkümmel, Paprikapulver (edelsüß)

Alle Zutaten, die für Hummus benötigt werden

Zuerst bereitest du die Zutaten zu: Die Flüssigkeit der Kichererbsen wird abgegossen und (wichtig!) aufgefangen. Du brauchst sie später, um das Hummus cremig zu rühren. Ich stelle immer ein paar Kichererbsen an die Seite und nutze sie hinterher als Deko – Petersilie oder Zitronenstücke eignen sich dafür auch prima. Anschließend kannst du bereits die Knoblauchzehen schälen.

Bitte bei den Fotos nicht wundern: Ich habe dieses Mal die doppelte Menge Hummus gemacht. Bei einer „normalen“ Menge (eine Dose Kichererbsen) also auch die anderen Mengenangaben von oben beibehalten.

Vorbereitung, um Hummus zu machen

Wie versprochen: Es geht wirklich seeehr schnell. Soll heißen: Kichererbsen, Knoblauch und 1 EL Sesampaste in eine Schüssel füllen, je 1 TL Salz, Kreuzkümmel und Paprikapulver dazugeben und mit dem Pürierstab zerkleinern. Meiner Meinung nach ist der Unterschied zwischen trockenen Kichererbsen (die dann erst stundenlang eingeweicht und gekocht werden müssen) und denen aus der Dose übrigens schwindend gering – wenn nicht sogar nicht vorhanden. Nimm also einfach eine Konserve und freu dich über die gesparte Zeit.

Anfangs gebe ich etwa 2 EL Zitronensaft, die gleiche Menge Olivenöl und ein kleines Glas von der Kichererbsenflüssigkeit hinzu – und schmecke anschließend ab, bis es für mich die richtige Konsistenz und einen tollen Geschmack hat. Dementsprechend ist Hummus bei mir immer tagesformabhängig, haha.

Alle Zutaten für Hummus in einer Schüssel

Das fertige Hummus lasse ich dann noch ein paar Stunden unter Frischhaltefolie im Kühlschrank durchziehen und dekoriere das Schälchen hinterher mit Olivenöl und den übrigen Kichererbsen. Tahina bekommst du übrigens in jedem türkischen oder arabischen Lebensmittelgeschäft – da kannst du dann auch direkt frisches Fladenbrot mitnehmen und die Mahlzeit ist perfekt.

Ach ja: Das mit dem „für jede Tages- und Nachtzeit“ ist übrigens vollkommen ernst gemeint. Hummus wird im Orient oft bereits zum Frühstück gegessen und ich hab mich dem einfach mal angepasst. Geht wirklich immer – trotz (oder gerade wegen?) Knoblauch!

Guten Appetit!

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