Werbung auf Leben à la carte

Werbung ist immer so ein „böses“ Wort. Zumindest ist es oft ziemlich negativ konnotiert und das finde ich schade, denn wie auch bei Printmedien finanzieren sich auch Reiseblogs häufig über Werbung. Als ich mit dem Bloggen angefangen habe, war es ausschließlich aus Freude am Schreiben. Diese Freude ist jetzt immer noch vorhanden (oder sogar noch größer?) und ich denke, das merkst du auch, wenn du meine Texte liest.

Trotzdem ist meine Leserschaft schon innerhalb der ersten Monate so stark angewachsen, dass ich mich dazu entschieden habe, noch mehr Zeit in Leben à la carte zu investieren und die ganze Sache vielleicht irgendwann zu meinem Hauptberuf zu machen. Um dir und den anderen Lesern noch mehr geile Texte schreiben zu können und meine Abenteuer schwarz auf weiß festzuhalten. Das bedeutet aber auch, dass meine Ausgaben steigen und ich gleichzeitig weniger Zeit habe, anderweitig zu arbeiten. Auch mein Tag hat leider nur 24 Stunden. Und auch ich kann nicht von Luft und Liebe leben. Daher möchte ich dir hier gerne einmal erklären, wie ich mit Leben à la carte Geld verdienen kann und was das letztendlich für dich bedeutet.

1) Produktempfehlungen und Affiliate-Links

Du hast sicher schon gesehen, dass ich in meinen Texten oft einzelne Begriffe verlinke (das erkennst du daran, dass die Schrift auf einmal orange ist). Viele von diesen Links bringen dich einfach nur zu relevanten Artikeln zur weiteren Lektüre – falls du Lust hast, mehr über eine Sache zu lesen. Manche Links sind aber sogenannte Affiliate-Links. Das heißt, dass ich ein Produkt verlinke und von dem Anbieter eine kleine Provision bekomme, wenn du dich dafür entscheidest, dieses Produkt zu kaufen.

Für dich ergibt sich daraus kein Nachteil. Wenn du etwas kaufen möchtest: Super! Wenn nicht: Auch gut, ignorier die Links einfach. Der Kaufpreis bleibt für dich immer der gleiche und du kannst dich darauf verlassen, dass ich dir nur Produkte empfehle, die ich selbst getestet, für gut befunden und teilweise auch schon über mehrere Jahre benutzt habe. Und so ein kleiner unauffälliger Link ist natürlich tausendmal hübscher als ein blinkender Werbebanner.

2) Einladungen von Hotels, Reiseveranstaltern etc.

Unternehmen profitieren natürlich davon, wenn ich meinen Lesern etwas auf dem Blog empfehle. Dementsprechend wird man als Blogger hin und wieder eingeladen, ein Hotelzimmer, eine Tour oder irgendetwas anderes zu testen. Aber: Ich bekomme kein Geld dafür. Der Arbeitsaufwand ist umgerechnet also oft höher als der Gegenwert der Einladung.

Klar, das Sprichwort mit dem geschenkten Gaul trifft natürlich auch hier in gewissem Maße zu, aber ich habe schon immer gesagt, was ich denke. Macht man sich nicht immer Freunde mit, ist aber so. Und ich wüsste nicht, wieso ich das jetzt ändern sollte. Wenn ich also schreibe, dass etwas super war und du das auch mal ausprobieren solltest, dann meine ich das auch so. Versprochen! Ach ja, noch eine weitere Versprechung: Ich weise bei betreffenden Artikeln darauf hin, dass ich zu irgendetwas eingeladen wurde und verpacke diesen Hinweis auch nicht so, dass ihn niemand findet.

3) Sponsored Posts bzw. Artikel, die Werbung enthalten

Neben Affiliate-Links so ziemlich die einzige Möglichkeit, um mit dem Blog ein Einkommen zu erzielen. Sponsored Posts sehen auf den ersten Blick genauso aus wie ein regulärer Blogartikel. Im Prinzip ist es auch nichts anderes – mit einem Unterschied: Für meinen Artikel habe ich Geld bekommen.

Bevor ich aber eine solche Kooperation mit einem anderen Unternehmen eingehe, prüfe ich genau, ob das Produkt auch zu mir und meinem Blog passt. Glaub mir, der Großteil der Anfragen wird dabei abgelehnt, denn mir ist es wichtiger, mir selbst treu zu bleiben, als meine Seele an den Teufel zu verkaufen und über irgendwas zu schreiben, das ich nie im Leben selbst nutzen würde. Es handelt sich in diesem Fall aber dennoch um Werbung. Das erkennst du dann daran, dass der Artikel in die Kategorie „enthält Werbung“ einsortiert wurde.

4) Werbebanner auf dem Blog

Ätsch. Nee, ist nicht. Ganz sicher nicht. Ich finde nichts schlimmer als blinkende Werbebanner, die mir meinen schönen Blog zerschießen, in den ich so viel Liebe stecke. Abgesehen davon, dass es einfach blöd aussieht, möchte ich auch ungern, dass du im schlimmsten Fall von Google AdSense irgendwelche Anzeigen eingeblendet bekommst, die überhaupt gar nichts mit meinem Blog zu tun haben. Es nervt mich selbst ja auch tierisch, wenn ich auf anderen Seiten unterwegs bin und ständig daran erinnert werde, dass ich noch keine Kontaktlinsen nachbestellt habe… Also von daher: Never.

 

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